Termine IV. Quartal 2019

07.10.2019 Landrat Klaus Pavel lädt zusammen mit dem Kolping Bezirksverband Ostalb und den Grünen Schwestern Ellwangen zu einem Abend mit Annette Schavan um 18:30 Uhr in der Schwesternschule der St. Anna-Virngrund-Klinik in Ellwangen ein. Politik, Religion und Ehrenamt gehören für viele Bürgerinnen und Bürger zusammen, für manche vielleicht auch nicht. Manche sagen: Religion beeinflusst das politische Tun auf allen Ebenen. Frau Annette Schavan, ehemalige baden-württembergische Kultusministerin, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Botschafterin beim Heiligen Stuhl wird unter dem Titel „Papst Franziskus und die Kunst des Politischen“ diesen Abend gestalten. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussion.
13.10.2019 Bezirks-Wanderung auf dem Jakobusweg von Nördlingen nach Neresheim. Treffpunkt um 8:30 Uhr bei der Ev. Kirche St. Georg in Nördlingen („Daniel“). Die Strecke ist ca. 25 km lang. Für die Mittagsverpflegung ist ein Rucksackvesper mitzubringen. Gegen 16:30 Uhr findet dann in Neresheim ein Gottesdienst mit Diözesanpräses Walter Humm (angefragt) statt. Im Anschluss gemütliches Beisammensein, die Kolpingsfamilie Neresheim bietet ein Vesper an.
14.10.2019 Vorstandssitzung (kleiner Kreis), 19:30 Uhr Kolpinghütte
18./19.10.2019 Altpapiersammlung Laden des Altpapiers auf der Hütte am Freitag, den 18.10. um 14 Uhr. Treffpunkt der Helfer am Sams-tag, den 20.10. um 8.00 Uhr auf der Kolpinghütte. Wir benötigen für Freitag und Samstag dringend Helfer, um die Papiersammlung durchführen zu können. Bitte meldet Euch bei Hans-Peter Huber (Tel. 62247, E-Mail: h-p.m.huber@online.de). Das Altpapier kann im Hof der Aalener Löwenbrauerei am Samstag, den 19.10. bis um 10 Uhr angeliefert werden. Größere Mengen (mehr als eine Pkw-Ladung) werden auch abgeholt. Dazu ist es aber notwendig, dass wir bis spätestens Donnerstag, den 17.10. benachrichtigt werden.
25.10.2019 Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes zum Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings und Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Kolpingsfamilie Aalen, 18:00 Uhr Augustinuskirche
27.10.2019 Letzter Hüttenbetrieb in diesem Jahr (siehe „Kolpinghütte“)
04.11.2019 Vorstandssitzung (kleiner Kreis), 19:30 Uhr St. Maria
16.11.2019 Bezirkstag im Salvatorheim mit Bundespräses Josef Holtkotte, 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen, 16:00 Uhr Vortrag vom Bundespräses zum Thema „Adolph Kolping – ein Mensch, der begeistert“, 18:30 Uhr Gottesdienst mit dem Bundespräses in der Salvatorkirche, mitgestaltet vom Kolpingchor Ellwangen. Es wird um Kuchenspenden gebeten (bitte Meldung an Martin Joklitschke, Tel. 45710, E-Mail: info@kolping-aalen.de).
01.12.2019 Kolpinggedenktag, 9:00 Uhr Gottesdienst in der Marienkirche, anschließend Feierstunde im Gemeindehaus St. Maria mit Ehrung langjähriger Mitglieder, Spendenübergabe und gemeinsamem Mittagessen. Hierzu ergeht noch eine gesonderte Einladung.
12.12.2019 Vorstandssitzung (gesamte Vorstandschaft), 18:30 Uhr – Ort wird noch bekannt gegeben.

75 Jahre Bergkreuz „Schwabenliesel“

Ein Kreuz als Zeichen des Widerstandes

 Der heute 95-jährige Anton Geiger gründete 1940 mitten im Krieg eine illegale katholische Jugendgruppe, die sich insgeheim zu Heimabenden traf. Hierdurch zeigten die jungen Leute dem NS-Regime ihren Widerstand, denn sämtliche katholische Jugendgruppen und deren Treffen waren damals verboten.

Die Idee, mit einem Kreuz auf dem Langertfelsen „den Sieg Christi über das Hakenkreuz“ zu verkünden, entstand nach einer Wanderung auf den Braunenberg. Hier hatte die katholische Jugend Wasseralfingen in der Nähe des Fernsehturms ein Bildstöckle aus Findlingen errichtet und die neun Mitglieder der Aalener Jugendgruppe beschlossen, es ihnen gleich zu tun.

 Als Anton Geiger Ende Juni 1944 Fronturlaub hatte, wurde die Idee umgesetzt: In angemessenem Sicherheitsabstand schafften die neun jungen Männer drei Handleiterwagen mit Sand, Zement und 50 Backsteinen nach Unterkochen. Dort füllten sie noch Wasser in eine Mülltonne und brachten das gesamte Material in „qualvoller Plackerei“ auf einen Seitenarm des Dreikönigfelsens. Nachts mischten sie Beton an, und weil Verdunklungspflicht bestand, spendete ihnen nur eine kleine Kerze Licht.

 Eine Woche später, am 1. Juli 1944, errichteten sie dort ein vier Meter hohes Birkenkreuz. Darauf war ein eisernes Kreuz angebracht mit der Aufschrift „Unseren gefallenen Helden“. Wegen dieser Widmung würde niemand wagen, das illegal aufgestellte Kreuz wieder zu entfernen. Aus Angst, dass die Nazis das Mahnmal entdecken, nannten sie den Ort „Schwabenliesel“. In Wirklichkeit befindet sich das Kreuz aber gegenüber. Das Bergkreuz wurde so zum geheimen Treffpunkt der katholischen Jugend bis Kriegsende und darüber hinaus.

 Die mutigen Erbauer des Bergkreuzes waren neben Anton Geiger Otto Harsch, Georg Gärtner, Alfred Ebert, Gebhard König, Helmut Holz, Anton Schmadl, Georg Kaufmann und Franz Seidenfuß.

 Unbekannte zerstörten 1948 das erste Birkenkreuz mutwillig. Doch schon zwei Monate später wurde in der Salvatorkirche das neue, fünf Meter hohe Birkenkreuz geweiht und in feierlichem Zug zum Langert begleitet.

1959 musste auch dieses Kreuz erneuert werden und so wurde von der Kolpingsfamilie Aalen ein Kreuz aus einer Douglastanne errichtet.

Im Jahr 2000 errichtete die Kolpingsfamilie schließlich das vierte Kreuz, ebenfalls aus einer Douglastanne.

 So besteht bis heute – 75 Jahre nach der Errichtung des ersten Kreuzes – ein Mahnmal als Zeichen des Glaubens, des Gedenkens an gefallene Freunde und des mutigen Widerstands gegen das NS-Regime.

Kolpinggruppe Wasseralfingen

Herzlich willkommen: „Kolpinggruppe Wasseralfingen“

Bei unserer Mitgliederversammlung am 21. April habe ich bereits darüber informiert, dass sich die Kolpingsfamilie Wasseralfingen nach über 100 Jahren leider aufgelöst hat. Das wurde in der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Wasseralfingen am 19. März einstimmig beschlossen.

Mit der Auflösung einer Kolpingsfamilie endet aber nicht die Mitgliedschaft beim Kolpingwerk. Als „Patenfamilie“ und Nachbar-Kolpingsfamilie haben wir deshalb zusammen mit der Kolpingsfamilie Wasseralfingen, dem Bezirksverband Ostalb und dem Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart überlegt, wie es weitergehen könnte und welche Unterstützung wir anbieten könnten. Das Ergebnis war, dass sich 16 von 37 Mitgliedern für eine Fortführung der Mitgliedschaft bei der Kolpingsfamilie Aalen entschieden haben und künftig unter dem Namen „Kolpinggruppe Wasseralfingen“ firmieren werden. Der aktive Seniorenkreis wird sich auch weiterhin monatlich treffen und auch die ehemaligen Sänger des bereits vor einigen Jahren aufgelösten Kolpingchors kommen regelmäßig zu einem Stammtisch zusammen.

Nach der Sommerpause wollen wir dann gemeinsam mit den Wasseralfingern überlegen, wie die zukünftigen Aktivitäten und Angebote aussehen könnten und was an Gemeinsamem möglich ist. Ich freue mich, dass wir unseren Kolpinggeschwistern aus Wasseralfingen eine neue „Heimat“ und ein „Dach“ bieten können und wünsche mir, dass wir uns gegenseitig bereichern können.