Verleihung des 15. Preises der Kolpingsfamilien des Bezirkes Ostalb

Zum 15. Male verliehen die Kolpingsfamilien des Bezirks Ostalb ihren Preis, der außergewöhnliche Aktionen im Sinne Adolph Kolpings würdigen will. Die Wahl fiel auf den "ökumenischen Hospizdienst Ipf - Ries" in Bopfingen. Der Vorschlag der Kolpingsfamilie Bopfingen im Lutherjahr 2017 ist bewußt gewählt, da er auch die christliche Grundhaltung der elf Frauen des Hospizdienstes würdigt. Träger des Hospizdienstes ist die katholische und evangelische Kirchengemeinde Bopfingen. Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen wird vollkommen ehrenamtlich ausgeübt. Unabhängig vom Glauben, der Weltanschauung und der Herkunft wollen die Hospizhelferinnen ein würdevolles Leben und Sterben ermöglichen. Die Einsätze, die von Gertrud Hubel und Barbara Bühler koordiniert werden, finden im Pflegeheim Ipfhof, im DRK - Heim und bei der Wachkomastation in Bopfingen sowie auf Anfrage auch im privaten Bereich statt.

Die sehr würdevolle Feier in der Egerhalle in Bopfingen-Aufhausen wurde umrahmt von den Klosterstadt Musikanten aus Neresheim und dem Kolpingchor Bopfingen. In seinem geistlichen Impuls ging Bezirkspräses Ottmar Ackermann auf das Matthäusevangelium ein in dem von der Gottesliebe als Voraussetzung der Nächstenliebe die Rede ist.

Der Laudator, Landrat Klaus Pavel bezeichnete die Helferinnen als die "leisen Stars" der Gesellschaft und würdigte das ehrenamtliche Engagement.

Grußworte sprachen der Bürgermeister Dr. Bühler, Pfarrer Rau von der evang. Kirchengemeinde, MdL Mack sowie Diözesanpräses Walter Humm.

Nach Dankesworten vom Leiter des Pflegeheimes Ipfhof, Wolfgang Wagner, der den Helferinnen, die dort Dienst tun, noch Blumengebinde überreichte, klang die Preisverleihung bei einem Stehempfang aus.

Die Preisträger mit dem Laudator und dem Bezirksvorsitzenden
Ehrengäste
Kolpingchor Bopfingen