24. Hilfsgütertransport in Planung

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner der Kolpingsfamilie,

wir möchten auch wieder in diesem  Jahr (Mitte Oktober)  einen Hilfstransport nach Weißrussland durchführen. Die Planungen sind so weit fortgeschritten, dass wir Sach-und Geldspenden annehmen können.  Wir haben dankenswerterweise  wieder das Lager in der Uhland-Realschule von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt bekommen

Das Lager ist dienstags und donnerstags jeweils von 14.00 bis 16:00 Uhr, ab dem 09.04.2013,  wieder geöffnet.

Wir suchen und benötigen für die behinderten Kinder und Jugendlichen  Kleidung, Spielsachen und Bettwäsche. (auch weiße Wäsche).

Natürlich nehmen wir auch Kleidung und Schuhe  für Erwachsene an. Wer noch einen Kinderwagen,  oder Kinderfahrzeuge  (Fahrräder, Bobby-Car o.ä) entbehren kann, darf  sie im Lager ebenfalls abgeben.

Wichtig: Wir dürfen nur einwandfrei saubere Kleidungsstücke und saubere und funktionsfähige sonstige Güter annehmen. Der belarussische Zoll weist ansonsten die Hilfsgüter rigoros zurück. Außerdem entstehen der Organisation Kosten bei der Entsorgung nicht zulässiger Sachspenden. Unsere Helfer in der Annahmestelle sind angewiesen, nur zulässige Güter anzunehmen.

Über Weihnachten haben uns zwei Hilfeersuchen über unsere Dolmetscherin Elena erreicht. 

Es handelt sich im ersten Fall um eine alleinerziehende junge Lehrerin, die an einer Knochenerkrankung leidet und der bereits Anfang März diesen Jahres eine neue Hüfte eingesetzt werden musste. Für die Operation bzw. für den Kauf des Hüftgelenkes musste sie einen Kredit aufnehmen. Wir haben uns bereit erklärt zumindest einen Teil der Kosten für das Hüftgelenk zu übernehmen. Eine weitere Operation um das zweite Hüftgelenk zu ersetzten dürfte in nicht allzu weiter Ferne liegen.  Weiterhin lebt sie in  einer sehr spärlich eingerichteten kleinen Wohnung. Auch hier wollen wir versuchen ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. 

Im zweiten Fall handelt es sich um eine junge Ärztin, die bei einem Unfall ein Teil eines Beines verloren hat. Wir möchten ihr ermöglichen, dass sie eine entsprechend gute Prothese erhält um wieder in ihrem Beruf arbeiten zu können. Derzeit befindet sie sich noch im Krankenhaus, da es Probleme mit dem teilamputierten Bein gibt. Die Prothese muss von ihr zum größten Teil selbst finanziert werden. 

Wenn es unser Spendenkonto zulässt wollen wir auch in diesem Fall zumindest teilweise finanzielle Hilfe leisten. 

Wir wollen auch dieses Jahr wieder Kinder, die an Eiweißunverträglichkeit leiden, mit  spezieller Nahrung, die wir in Deutschland kaufen, unterstützen. Diese Nahrung gibt es in Weißrussland nicht bzw ist sehr teuer und von minderer Qualität.

Diese PKU-Nahrung ist für die geistige Entwicklung der Kinder notwendig, da es sonst zu  Gehirnmissbildungen kommt. Uns wurde von drei kleinen Kindern (teilweise Säuglinge) anfangs des Jahres berichtet, die diese Zusatznahrung benötigen. Insgesamt betreuen wir derzeit 6 Kinder, die von uns die Zusatznahrung erhalten. 

Die Einkommensverhältnisse haben sich nicht geändert, ebenso die wirtschaftliche Situation.

Ein Euro entspricht derzeit knapp 11.000 weißruss. Rubel. Viele Familien und Alleinerzeihende können sich aufgrund der hohen Inflation und der niedrigen Einkommen kaum mehr Kleidung und Medikamente (Medikamente müssen teilweise selbst bezahlt werden) leisten. Schulkinder blieben im Winter teilweise zu Hause, da sie keine Winterkleidung hatten. 

Wir gehen in die Familien  um die Hilfe direkt zu leisten.

Außer Sachspenden nehmen wir natürlich auch  Geldspenden an. Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Maria –Aktion Tschernobylkinder Hilfsgütertransport-  Kto: 1000258 961, BLZ: 614 500 50, KSK Ostalb.

Für alle, die die Aktion bis jetzt unterstützt haben und unterstützen ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Wer  an weiteren Informationen interessiert ist, darf sich jederzeit an  Martin Wagner, Lilli Zapf oder an mich wenden. 

Hans-Peter Huber  

23. Hilfsgütertransport erfolgreich durchgeführt.

Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Maria

Aktion Tschernobyl – Kinder Aalen, Hilfsgütertransporte, Kontonummer: 1000258961, BLZ 614 500 50, KSK Ostalb;

Auf Wunsch kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

Grüße und vielen Dank

Hans-Peter                                        Tel +49 7361 62247

Memellandstraße 49                          Mobil +49 173 3170586

D-73431 Aalen                                   mailto h-p.m.huber@online.de

Aktion Tschernobyl 2012

Bilder vom Hilfsgütertransport 2012

mehr

Aktion Tschernobyl 2011

Bilder vom Hilfsgütertransport 2011

mehr...

Aktion Tschernobyl 2010

Bilder vom Hilfsgütertransport im August 2010.

mehr...